Willkommen

Willkommen bei Beissert und Hengge Garten- und Landschaftsarchitekten. Wir, das sind Klaus Beissert und Jutta Hengge mit unserem Team. Wir planen Außenanlagen vom Hausgarten bis zum Stadtplatz und kümmern uns auch um deren bauliche Verwirklichung, indem wir Bauherren und Baufirmen zur Seite stehen, bis alles gebaut, gepflanzt und in Gebrauch genommen ist. Unser Angebot richtet sich an öffentliche und private Bauherren sowie an auswärtige Architekten, die einen Partner für Bauüberwachung im Berliner Raum brauchen. Wir begrüßen Sie mit Bildern der Architekturfotografin Katrin Bernsteiner, die einige unserer schönsten Projekte, hier Berliner Spielplätze, dokumentiert hat. Mehr dazu unter Projekte/Referenzen.

Büro

Unsere Arbeitsgruppe

  • Dipl.-Ing. (FH) Klaus Beissert, Landschaftsarchitekt
  • Dipl.-Ing. Jutta Hengge, Landschaftsarchitektin
  • Dipl.-Ing. (FH) Landschaftsarchitektur und Umweltplanung Carsten Haager
  • B.A. Khaula Tahir, Architektin (AK Pakistan) und Master-Studentin Landschaftsarchitektur
  • Felicitas Hengge, Studentin der Wirtschaftskommunikation, Büroassistenz
  • Dipl.-Ing. Manfred Scharweit, Landschaftsarchitekt, freie Mitarbeit
Wir, Klaus Beissert und Jutta Hengge, haben unser Büro für Garten- und Landschaftsarchitektur 1995 in Berlin gegründet. Wir haben uns als junge Kollegen 1993 kennengelernt, wobei Klaus Beissert damals beim Grünflächenamt Mitte war und Jutta Hengge Projektbearbeiterin im Büro Bogisch Landschaftsarchitekten. Beide waren wir 1985 nach Berlin gekommen, Klaus Beissert aus Erfurt zum Aufbau der Gartenschau Berlin (-Ost, heute Gärten der Welt) und Jutta Hengge aus Konstanz zum Studium der Landschaftsplanung an die TU Berlin. Unser Büro gründeten wir in Moabit, danach waren wir sechs Jahre in Friedrichshain und 13 Jahre in Pankow in der Florastraße ansässig. 2017 stand wieder ein Umzug an, seither arbeiten wir im schönen Altbau der ehemaligen Osram-Lampenfabrik in der Helmholtzstraße in Charlottenburg. 

In unserem Team kommen verschiedene Erfahrungen aus Arbeitswelten und kulturellen Hintergründen zusammen, die wir als Quelle und Reichtum sehen. U. a. ist da die immer noch schöne und manchmal lustige Erfahrung als Ost-West-Ehepaar. Sodann sind Klaus Beissert und Carsten Haager gelernte Landschaftsgärtner und bringen einiges an praktischer Erfahrung mit. Jutta Hengge hat vor dem Studium eine Lehre im Gemüsebau gemacht und später insbesondere gärtnerische Pflanzenverwendung vertieft. Klaus Beissert ist unser Bauleiter und in dieser Funktion sehr viel unterwegs. Khaula Tahir hat in Lahore Architektur studiert und ist dabei, ihren beruflichen Erfahrungsschatz um die Freiraumplanung zu erweitern. Unsere Büroassistentin Felicitas kümmert sich um Allgemeines wie Rechnungswesen, Bestellungen usw. und bereist in den Semesterferien die Welt ...
Die Planung, von der Bestandsaufnahme vor Ort über die Entwurfsplanung, Kostenplanung und Ausschreibung, teilt sich unser Team in wechselnden Zuständigkeiten. Für jedes Projekt wird ein Projektteam aufgestellt, das bei Bedarf um freie Mitarbeiter*innen erweitert wird. Es ist uns dabei wichtig, dass sich das Team und jede/r Einzelne immer wieder Neues erschließt.

Unsere Leistungen

Wir bearbeiten:
  • Wohnumfeldverbesserung und Außenanlagen im Wohnungsneubau
  • öffentliche Straßenräume, Plätze und Verkehrsanlagen
  • Gartendenkmalpflegerische Projekte
  • Friedhöfe, Gedenkstätten
  • Kindergarten-Außengelände, Spielplätze
  • Schulhöfe und Sportplätze
  • Regenwasser-Versickerungsanlagen
  • Dachbegrünungen
  • Privatgärten, Pflanzkonzepte
  • Biotopflächenfaktorberechnung
  • Nutzerbeteiligung/Kinderbeteiligung

Unsere Arbeitsweise

Zunächst erkunden wir das Besondere eines Ortes und einer Situation. Aus den vorhandenen Potentialen und den mit dem Projekt verbundenen Wünschen und Bedürfnissen erarbeiten wir die Leitidee für die Außenanlage. So wird jedes Projekt sehr charakteristisch. Es erhält eine individuelle Zielvorstellung und "persönliche" Details. Den Projektablauf verstehen wir als Prozess, der von vielen Akteuren (Architekt, Bauherr, Behörden, Handwerker, Nutzer) beeinflusst wird. Wir bemühen uns, dabei so die Regie führen, dass es im Ergebnis viele zufriedene und auch stolze Gesichter gibt. Ziel ist die Übergabe eines gelungenen Werkes, das täglich mit Freude genutzt wird, funktioniert und sich weiter entwickelt.
Wenn wir Leistungen der Bauüberwachung, der Ausführungsplanung oder Leistungsverzeichnisse für Kolleg_innen übernehmen, arbeiten wir uns intensiv in die Entwurfsideen ein und bleiben in Kontakt mit den Planern, um die authentische Umsetzung sicherzustellen.
Bei den eher technischen Inhalten unseres Berufes (wie Verkehrs- und Sportanlagenplanung oder Regenwasserkonzepte) verfolgen wir aufmerksam den Stand von Technik  und Rechtslage, um schöne, funktionierende und genehmigungsfähige Lösungen zu entwickeln.
Die Inhalte unseres Berufs sind heute vielfach überbürokratisiert und überreguliert, die Arbeitsabläufe hoch technisiert. In diesem Umfeld versuchen wir den Blick für das Wesentliche zu behalten, für die Schönheit, die Einfachheit. Für die Kultur des Zusammenlebens von Mensch und Natur!

Projekte/Referenzen

Mühlenstraße 2/2a

Das Mittelrondell im neuen Glanz   Foto: Katrin Bernsteiner
Foto: Katrin Bernsteiner
Pergola als Sichtschutz über Müllplatz
Johanniskraut und grüne Klinker aus Velten
die neuen Fahrradstellplätze
Das unter Denkmalschutz stehende herrschaftliche Pankower Wohnhaus von 1905 wurde von der GESOBAU AG 2009/2010 saniert. Auch der Innenhof sollte denkmalgerecht instandgesetzt werden. Reste grün glasierter Beeteinfassungen und eines Mittelrondells waren noch vorhanden, ansonsten waren alle Zeugnisse des Originalzustands verloren. Die Anlage wurde dem Zeitstil nachempfunden und behutsam um einige Ausstattungselemente der heutigen Zeit (Spielplatz, Müllplatz, Feuerwehrflächen, Fahrradständer) ergänzt.

Gabriele-von Bülow-Oberschule

Sand-Karton-Modell
Das Modell half bei der Höhenplanung
im Bau
im Bau (durch Fa. Tobias Mittendorf)
1 zu 1!   Foto: Katrin Bernsteiner
Beton, Holz, Hügel...  Foto: Katrin Bernsteiner
Auf dem Schulhof der Gabriele-von-Bülow-Oberschule in Reinickendorf befand sich ein verfallenes Gebilde aus konzentrischen Sitzreihen, das Theaterforum. Mit einem kleinen Budget vom Sponsor Boeing, vermittelt durch Grün macht Schule (pädagogische Beratungsstelle der Senatsverwaltung für Bildung, Wirtschaft und Forschung) sollte es 2010 erneuert werden. Die Schüler des Leistungskurses Kunst vermaßen und entwarfen, betreut von Jutta Hengge. So wurde das räumliche Grundkonzept entwickelt: der Wechsel von konzentrischen, sich öffnenden und sich schließenden Formen. Zuletzt verpassten wir dem Ganzen noch eine einheitliches Grundmodul: Riesen-Bauklötze.
Entstanden ist eine multifunktionale Lümmel- und Pausenlandschaft, die auch als Kulisse für Theateraufführungen geeignet ist.

Spielplatz Mittelstraße, Oranienburg

Arbeitsmodell vom Spielplatz
Kletterwand und Netztunnel
Die Holz-Stahl-Pergola beschattet den Buddelbereich
Formen, Formen ...
Zierkirschen (Prunus yedoensis) wurden auch im Nachbarhof gepflanzt
Blick auf den Spielbrunnen
Für diesen Spielplatz stand nur ein sehr kleines Grundstück zur Verfügung, umgeben von hohen Häuserblocks und -giebeln, und von Parkplätzen. Es kam also darauf an, daraus einen Ort zu machen, der dennoch Aufenthaltsqualität hat und in diesem dominanten Ambiente bestehen kann.
Wir ordneten den Spielplatz um drei rote geschwungene Betonwände an, die Räume bilden, Aufmerksamkeit fangen und je nach individuellem Standort die Autos verdecken. Die Spielsituationen wurden an, um und mit den Wänden gestaltet. Am beliebtesten ist die bekletterbare Wand. Ein Spielbrunnen ist ein ganz besonderer Spaß im Sommer. Bauherr dieses 2010 und 2011 errichteten Spielplatzes ist die Stadt Oranienburg mit dem Sanierungsträger BIG Städtebau in Brandenburg GmbH.

Themenpark "Krassin rettet Italia"

Frühling im Themenpark
Luftbild am Eröffnungstag (der Rasen muss noch wachsen)
Betonbuchstaben
Stahlrohr umgibt das Eisfeld
Blick nach Norden
was werden wir finden ...
Der Themenpark ist ein temporäres Projekt auf einem Abrissgrundstück mitten in Oranienburg. Eröffnet 2009, soll er für etwa zehn bis 15 Jahre eine große Baulücke mit Leben füllen, bis eine neue Bebauungskonzeption gefunden ist. Inspiration für die Gestaltung war ein Hörspiel von 1929, geschrieben von Friedrich Wolf, "Krassin rettet Italia". Es war seinerzeit ein Straßenfeger und entstand um die reale Begebenheit einer Rettungsaktion am Nordpol. Die rätselhafte Geschichte wechselt zwischen Suchen, Irren, Verlieren, Finden und endet dramatisch mit unverhoffter Gemeinsamkeit. Diese Themen werden hier räumlich umgesetzt. Die Bänke sind z. B. als Morsezeichen angeordnet. Der Raum verfügt über leere Weiten, Labyrinthe (aus Hecken) und vielerlei Zeichen. Deren "Codes" kann entschlüsseln, wer Lust dazu hat. Wem das zu kompliziert ist, der verweilt einfach ein bisschen oder wandert zwischen den duftenden Eibenhecken umher. Bauherr war die Wohnungsbaugesellschaft mbH Oranienburg.

Gärten Orafol

Brunnenplatz im Frühling
Brunnenplatz im beginnenden Herbst
Segge 'Ice Dance'
Rhododendron 'Ramapo' und Südbuche
blühendes Andenpolster mit Zierlauch, Vogelfußsegge, Tüpfelfarn
Die Gartenachse wird von Kantine und Büros aus von oben gesehen.
Die Firma Orafol, ein international erfolgreicher Hersteller technischer Folien mit Stammsitz in Oranienburg, nahm den Bau einer weiteren Werkhalle 2008 zum Anlass, auch die Außenanlagen des weitläufigen Firmengeländes umzugestalten. Vorgabe der Geschäftsführung war: eine Gestaltung mit Natur, Natur, Natur!  Wir nahmen den ständigen Wind der oberen Havelniederung als Inspiration und arbeiteten mit windbewegten Pflanzen, mit windbewegter Kunst und zart gekräuseltem Wasser am Brunnenplatz. Dieser ist das Herzstück der zentralen neuen Gartenachse und wird überragt von der acht Meter hohen "großen Balance" des Metallkünstlers Achim Kühn, die auf faszinierende Weise ständig ihre Form ändert. Vor dem Verwaltungsgebäude Orafol wurde ein Pflasterteppich aus quarzglitzerndem Granit ausgebreitet, unterbrochen von ovalen Pflanzinseln, die Blatt- und Blütenformen, Farben und Düfte jahreszeitlich inszenieren. Die Anlagen vermitteln den Orafol-Besuchern aus aller Welt eine repräsentative Außenwirkung und dienen den Mitarbeitern zur Entspannung von Augen und Sinnen auf Ihren Wegen zwischen den Werkhallen mit Ihrer HighTech-Reinatmosphäre. 

Garbáty-Zigarettenfabrik

Außenbereich - 3D-Darstellung: Florian Krawen für Beissert und Hengge
Außenbereich - 3D-Darstellung: Florian Krawen für Beissert u. Hengge
Innenhof - Foto Katrin Bernsteiner
Innenhof - Foto Katrin Bernsteiner
Innenhof - Foto Katrin Bernsteiner
Innenhof - Foto Katrin Bernsteiner
Lange war die imposante ehemalige Garbáty-Zigarettenfabrik in der Berliner Straße in Berlin-Pankow eine Bauruine. Das ist nun vorbei: Das unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble wurde verkauft und behutsam umgebaut und umgenutzt. Aus dem Hauptgebäude machte die Hilpert Garbáty GmbH & Co. KG ein Wohngebäude mit 159 modernen Wohnungen, die 2012 bezogen werden konnten. Das repräsentative Gebäude von 1915 (Arch. Paul Überholz), mit Ergänzungsbau von 1920 (Arch. Fritz Höger) und Jugendstil-Innenhof hat ein ganz besonderes Flair und viele schöne Details. Die Aufgabe der Außenanlagenplanung war, moderne Anforderungen wie Pkw-Stellplätze und Spielplätze so in das Ensemble einzufügen, dass seine Großzügigkeit und Eigenart erhalten bleibt. Der Innenhof, früher Lichthof mit großartigen Fassaden aber betonierter Grundfläche, wurde zum Gartenhof mit Erschließungsfunktion für die Wohnungen und Spielangeboten für die Kleinsten. Hier war auch der Schallschutz wichtig. Wege aus sandfarbenem Kunststoffbelag dämpfen die Schritte auf den Hauptwegen. Die Bepflanzung und die mit natürlichen Materialien gestalteten Nebenflächen schaffen eine Atmosphäre, die alle Sinne anspricht.

 Nachverdichtung am Bötzower Teich

Blick von den neuen Gebäuden aus
am Rand der Parkanlage wird noch weiter gebaut
Sandmodell der großen Treppe
große Treppe im Bau - über der Tiefgarage
Wasserspiel- und Ballspielplatz
Parkweg
Kleinkinderspielplatz
Aussichtssteg und Teichbelüftung
Der Bötzower Teich, in der Altstadt von Oranienburg, ist von einer idyllischen kleinen Parkanlage und einem Plattenbau-Wohngebiet umgeben. Das Stadtentwicklungskonzept sieht vor, diese außergewöhnliche Nutzungsmischung in zentraler Lage zur Entwicklung eines zukunftsfähigen attraktiven Wohnstandortes zu nutzen. Die Wohnungsbaugesellschaft Oranienburg mbH ist Träger dieses Entwicklungsprojekts. Die Sanierung vorhandener Wohnungen wird dabei flankiert durch ergänzende Neubauten mit hochwertigen Mietangeboten. Ziel ist eine funktionierende Sozial- und Generationenmischung. Drei Stadtvillen wurden 2014/2015 in die Übergangsbereiche zwischen Wohngebiet und öffentlicher Parkanlage implantiert. Das Freiflächenkonzept von Beissert und Hengge hat die Aufgabe, die Wohnfreiflächen und die öffentliche Grünanlage für diese neuen Aufgaben umzugestalten. Begonnen wurde mit dem öffentlichen Grün. Nach wie vor gibt es einen Rundweg um den Teich, der Teich selbst erhielt eine Tiefenbelüftung und eine Aussichtsplattform. Die Sport- und Spielangebote reichen vom Ballspielplatz zum Wasserspielplatz über einen Kleinkinderspielplatz bis zu dezentral angeordneten Bewegungsangeboten für alle Generationen. Der ruhende Verkehr wurde in Tiefgaragen verlegt. Die Tiefgaragen sollten oberhalb des Grundwassers bleiben und liegen deshalb höher als üblicherweise - durch ihre konsequente intensive Begrünung entstand eine Landschaft mit markanten Höhenunterschieden. Die große Treppe nutzt diese Topografie auf spektakuläre Weise und macht daraus einen ganz besonderen Aufenthaltsbereich. Im September 2015 wurde die umgestaltete Parkanlage wieder eröffnet. Sie wird gut angenommen und wird neuen und alten Anwohnern über die unvermeidbaren Belastungen der Sanierung hinweghelfen. Die wohnungsnahen Bereiche werden mit den Sanierungsarbeiten bis 2018 umgestaltet.

Kinderspielplatzsanierung 2014-2015 Berlin-Mitte

Afrikanische Str. 28
Holzmarktstr. 73-75
Ostender Str. 48/Genter Str.
Sparrplatz
Volkspark Rehberge / Transvaalstr.
Die Berliner Spielplätze sind alltäglich starken Belastungen ausgesetzt. Und wenn so ein Spielplatz schon ein paar Jahre alt ist, dann kann er sich auch mal ein neues Kleid überstreifen! In den letzten Jahren durften wir für das Bezirksamt Mitte die Sanierung mehrerer Spielplätzen in Mitte, Wedding und Tiergarten planen. Die Budgets waren begrenzt, die Fantasie aber nicht! Jeder Platz hat einen speziellen Charakter. Manche sind sehr architekturbezogen, manche sind Waldspielplätze, manche der Mittelpunkt eines Kiezes, andere versteckt-versponnen. Aus diesen Besonderheiten entwickelten wir die Motive für die Gestaltung: In den Rehbergen sprießen Pilze, der Sparrplatz wurde zur Zirkusmanege, in der Holzmarktstraße geht es kraftvoll in die Höhe. Der Spielplatz in der Afrikanischen Straße wurde zum Schlangennest ... Für die Umsetzung dieser Ideen gewannen wir die Vollblut-Künstler und -Handwerker Gisbert Baarmann (Sparrplatz), Andreas Dorfstecher (Spielplatz Holzmarktstr.), Christoph Gramberg (Spielplatz in den Rehbergen), Lars Piolka (Spielplatz Ostender Str.) und Zimmer+Obst (Spielplatz Afrikanische Straße). Den Landschaftsbau übernahmen die Firmen Röder GmbH und Rüdiger Brandenburg. Wir zeigen hier und in unserer Willkommens-Galerie eine Auswahl von Plätzen mit Fotos von Katrin Bernsteiner.

Wilde Welt am Kienberg

Abschlussfest des Kinderkunstprojekts, Foto Ralph Bergel
Bau der Ausguckbrücke
Bauen - der größte Spaß (Foto: Stiftung Naturschutz)
Baumpilz
Brückenbau im Kinderworkshop
Kinder pflanzen einen Haselnussstrauch
Klettern erlaubt
Probieren erlaubt
Schneckenfunde
Spielmaterial, kein Abfall!
Treffplatz
weiche Holzhäckselflächen und Reisighecken
Wilde Welt? Ja, am Kienberg in Marzahn. Dort haben wir im Auftrag der Stiftung Naturschutz einen Naturerfahrungsraum für Kinder entwickelt. Im Frühjahr/Sommer 2017 war die Wilde Welt eine Attraktion der IGA Berlin und hat schon viele kleine Entdecker angezogen. "Naturerfahrungsräume sind naturbestimmte Flächen weitestgehend ohne Infrastruktur, die dazu dienen, insbesondere Kindern und Jugendlichen ein selbstbestimmtes Naturerleben zu ermöglichen" so das Berliner Naturschutzgesetz (§40). Am Kienberg wird das verwirklicht. Das Wäldchen dort entstand vor etwa 35 Jahren als Begrünung eines Bauschutthügels am Rande der Großsiedlungen Marzahn/Hellersdorf. Aus Robinien, Götterbäumen, Pappeln und Eschenahorn war es gewachsen, z. T. waren Bäume über der dünnen Bodenschicht schon wieder umgestürzt, Lianen (Waldreben) schlangen sich darüber, Brennnesseln, Veilchenteppiche, wilder Schnittlauch, Rehe und Waldfrösche besiedelten es ... Und wie wurde es zum Naturerfahrungsraum? Zunächst mussten 16000 qm Wald sicher für Kinder gemacht werden. Baumpfleger nahmen Bäume und Äste heraus, die nicht "verkehrssicher" waren. Dann entwickelten wir Ideen, wie so ein wildes Wäldchen noch interessanter für Kinder werden kann: Ein Holzstoß zum Drauf Klettern, eine Ausguckbrücke über dem Abhang, ein Haufen Steine, Lehmkuhlen und anderes mehr fand seinen Platz. In Workshops mit Kindern des Bezirks entstanden gemeinsam Ideen und nie gesehene Gebilde aus Elementen der Natur. Zum Beispiel Klopfplätze für morsches Holz, Reisighecken und Hütten und Höhlen in allen möglichen Formen. In einem Kunstprojekt wurde erforscht, mit welchen Strategien die Pflanzen den Kienberg erobert haben ... Da die Wilde Welt mittlerweile intensiv bespielt wird, sieht sie bei jedem Besuch anders aus. Es ist ein fantastisches Spielkonzept und die Kinder lieben es! Nach Ende der IGA wird die Wilde Welt weiter von Grün Berlin gepflegt und von einem "Kümmerer", dem Waldpädagogen Eike, betreut.

Ag Plaene

Interdisziplinäre Planung

Architekt Joachim Harms, Ag Plaene-Partner
Wer berechnet die Statik einer eleganten Pergola? Wer konzipiert die Gartenwasserleitung mit Systemtrennung, Entleerungsventilen etc.? Im Hintergrund der Landschaftsarchitektur wirken Statiker, Ingenieure für Versorgungstechnik u. a. Fachleute. Sichtbarer ist indessen die Zusammenarbeit mit Architekten, wenn neue Gebäude oder städtebauliche Konzepte entstehen. Wollen Sie auf Ihrem Grundstück noch eine Remise oder eine Werkstatt? Sollen im Zuge der Gartengestaltung Bauschäden behoben oder ein Untergeschoss dauerhaft trocken gelegt werden? Das alles sind Fälle für AG Plaene. Wir bieten als ständige interdisziplinäre Planergruppe Know-How aus den Bereichen Architektur, Landschaftsarchitektur, Versorgungstechnik, Statik und Bauphysik und bringen den nötigen Fachmann/die Fachfrau mit. Auch wenn es manchmal bei einer Beratung bleibt: die AG Plaene ist unser nützliches Netzwerk aus kurzen Drähten.

AG Plaene, das sind:www.ag-plaene.de

Aktuelles, Interessantes, Jobs

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09.10.2011

Die Cranach-Ausstellung: ein Juwel im Grunewald

Parkplatz Grunewald
In dem von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten wunderschön renovierten Jagdschloss Grunewald ist seit dem 30. September 2011 wieder die in Teilen schon früher gezeigte kleine Ausstellung originaler Werke von Lucas Cranach d. Ä., seinem Sohn und ihrer Werkstatt zu sehen. Gehen Sie hin, Sie werden begeistert sein! Und stellen Sie ihr Auto ab auf dem von Beissert und Hengge geplanten und zeitgleich mit der Ausstellung neu eröffneten Parkplatz am Hüttenweg, von dem aus es nur noch ein paar Hundert Meter zum Jagdschloss sind. Oder nehmen Sie gleich das Fahrrad, doch da müssen Sie noch auf den letzten Metern schieben, denn der Radweg ist gerade im Bau. Im Jagdschloss wurde auch ein kleines Café eröffnet, außerdem gibt es ein interessantes Veranstaltungsprogramm im Schlosshof und in den historischen Räumen.
29.07.2011

Unterschriftenaktion für das Museumsprojekt Fritz Kühn verlängert

Fritz Kühn, Kunstschmied, Schriftsteller und Fotograf, war in den 60er Jahren europaweit gefragt und hat einen umwerfenden Nachlass hinterlassen. Die Schmiedekunst wird weiter in Schmiede und Metallbauatelier Kühn (Berlin-Treptow) gepflegt. Dort ist auch eine kleine Dauerausstellung der Werke Fritz Kühns zu sehen. Diese würden aber mühelos ein Museum füllen! Soweit war es auch fast schon mal, doch ging das Projekt in den Wendewirren vorerst unter. Das soll jetzt anders werden: schon 1450 Menschen aus 130 Orten haben für die Wiederbelebung des Museumsprojekts unterschrieben. Die Unterschriftenaktion wurde bis 30. September 2011 verlängert. Beteiligen Sie sich und informieren Sie sich auf der Webseite der Schmiede Kühn:
02.07.2011

Vorfreude auf den neuen Spielplatz Göschenstraße

Modellbau: Kinder der Schule am Park
Wer ihn kennt, versteht die Freude über dieses Planungsprojekt: noch in diesem Sommer und Herbst soll der Spielplatz Göschenstraße, gelegen am Nordrand des Volksparks Wittenau, erneuert werden. Viele der Ideen dieser von uns im Auftrag des Bezirksamtes Reinickendorf entworfenen Planung wurden zusammen mit der Schule am Park entwickelt. Am 15. Juni wurde schon mal mit Schülern ein Modell des Spielplatzes in der Modellbauwerkstatt der Schule gebaut. Die Kinder wünschen sich viele Bewegungsangebote und Dschungelflair ... Bald wird man mehr sehen!
02.07.2011

Tag der Architektur 2011

Willkommen ...
Am 26. Juni 2011 haben wir uns am diesjährigen Tag der offenen Architekturbüros der Architektenkammer Berlin beteiligt. Etliche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich am "Tag der Architektur" einen Einblick zu verschaffen in Arbeitsalltag und Projekte eines Landschaftsarchitekturbüros, und es gab spannende und unkonventionelle Gespräche. Allerdings war an diesem Tag viel los in Pankow: Rakatak, Tag der offenen Gärten ...  Deshalb: Falls Sie den Besuch bei uns nicht geschafft haben sollten, besuchen Sie uns noch, telefonische Anmeldung erbeten!

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Beissert und Hengge

Klaus Beissert und Jutta Hengge
Garten- und Landschaftsarchitekten (Architektenkammer Berlin)
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Büroinhaber: Klaus Beissert
verantwortlich für die Inhalte der Website: Jutta Hengge
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Fax 030-42010367
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